Valencia, 27. Juni – 04. Juli 2026
Tag 1, 29.06.2026 – Gruppenphase Einzel Sony in C+ als Gruppenzweiter und Stefan und Moritz in C+ als Gruppenerste legten schon in der Gruppenphase, auch von den Satzergebnissen, einen beeindruckenden Start hin.
Stefan bezwang den schwedischen Doppelpartner von Moritz klar mit 21:6 und 21:11 und ließ auch seinem englischen Gruppengegner mit 21:8 und 21:11 keine Chance. Auch Moritz machte mit seinem englischen und belgischen Gruppengegnern kurzen Prozess. Sony hatte es im höheren Level C+ naturgemäß etwas schwerer. Gegen seinen ersten holländischen Gegner gelang ihm gleichwohl nach drei Sätzen der verdiente Sieg, gegen seinen englischen Gruppengegner blieben nach großem Kampf nur zwei knappe Satzverluste.
Tag 2, 30.06.2026 – Gruppenphase Doppel Die Bogenschützen traten alle in C- an. Zum einem mit Sony/Stefan, zum anderen mit Dominic/Jörg. Moritz hatte mit Charlie einen schwedischen Partner zugelost bekommen. Stefan, Moritz und Sony gelangen im Doppel ebenfalls Gruppensiege. Die beiden Siege von Stefan/Sony gegen ein belgisches und ein südafrikanischen Doppel waren sehr deutlich und mit viel Enthusiasmus herausgespielt.
Das gleiche Kunststück gelang Moritz mit seinem schwedischen Spielpartner durch Siege ohne Satzverlust gegen ein Team aus Irland und ein holländisch-spanisches Doppel. Dominic und Jörg, erstmals Teilnehmer an so einem Turnier und eigentlich auch kein eingespieltes Bogenschützen-Doppel, mussten noch Lehrgeld zahlen. Gegen starke Teams aus England und Spanien blieb nur der dritte Platz in der Gruppe. Die Freude über die erstmalige Teilnahme und der Spaß haben beiden das Ausscheiden erträglich gemacht.
Tag 3, 02.07.2026 – KO-Runden bis zum Viertelfinale Durch ihre beiden deutlichen Gruppensiege schafften Stefan und Moritz im Einzel, Sony/Stefan und Moritz/Charlie im Doppel den Einzug direkt in das Achtelfinale. Sony als Gruppenzweiter musste noch den Weg über das Sechzehntelfinale beschreiten. Mit der lautstarken Unterstützung von Dominic und Jörg und weiteren Bogenschützen gelang dann auch an diesem Tage fast alles. Sony schaffte einen hoch verdienten Sieg im 3-Satz Spiel gegen einen Schweizer Gegner. Da sein holländischer Achtelfinalgegner nicht antrat, stand Sony somit im Viertelfinale. Gegen seinen malaysischen Gegner war nach großem Kampf mit 17:21 und 15:21 dann leider Schluss.
Stefan traf im Achtelfinale ebenfalls auf einen Holländer, einem der hübschesten Teilnehmer. Da Stefan, anders als Jörg, zumindest auf sportlicher Ebene sich davon nicht ablenken lässt, hatte dieser gegen Stefan nie den Hauch einer Chance und konnte die Partie mit 21;10 und 21:12 klar für sich entscheiden..
Im Viertelfinale traf Stefan dann auf den späteren Gewinner des Turniers. Der indische Spieler, der bis dahin alle seine Gegner jeweils einstellig bezwang, traf auf einen Stefan, der alles gab und ihm als erster zweistellige Satzergebnisse abrang (11;21 und 16:21). Auch für Stefan war daher leider im Viertelfinale Schluss.
Moritz bezwang seinen Gegner aus Thailand im Achtelfinale mit 21:12 und 21:20 und traf in seinem Viertelfinale auf einen spielstarken Briten, dem er sich wiederum erst im dritten Satz, und dort auch nur mit 20:21, geschlagen geben musste. Moritz, durch eine Zehenverletzung ohnehin etwas gehandicapt, hat also an diesem Tage gleich zwei Mal diesen dramatischen Spielverlauf zu seinen Ungunsten erleben müssen.
Das Doppel Stefan/Sony traf im Achtelfinale auf ein slowenisches Team und ließ diesem keine Chance (21:9 und 21:10). Erst im Viertelfinale war dann gegen starke Engländer mit 15:21 und 10:21 Schluss.
Moritz hat es auch mit seinem schwedischen Doppelpartner dramatisch gemacht. Im Achtelfinale ging es gegen ein US-amerikanisches Team in den dritten Satz, der dann unglücklich mit 20:21 verloren wurde.
Im Ergebnis bleiben also vier erreichte Viertelfinale und ein erreichtes Achtelfinale. Hätte uns dieses großartige Ergebnis vorher jemand prognostiziert, hätten wir kaum darauf gewettet. Nach diesen drei emotionalen Tagen war für alle klar: das geht noch besser und Cardiff und Perth sind wunderbare Gelegenheiten, es allen zu zeigen.
Text: Jörg K.